News (25.03.2019)

DGAP-News: HeidelbergCement AG / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
HeidelbergCement AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 09.05.2019 in 69168 Wiesloch mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

25.03.2019 / 15:03
Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch DGAP
- ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


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HeidelbergCement AG Heidelberg ISIN DE0006047004 / WKN 604700 Einladung zur Hauptversammlung


Hiermit laden wir unsere Aktionäre zu der am Donnerstag, dem 9. Mai 2019, um 10.00 Uhr im Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum in 69168 Wiesloch, Ringstraße 17-19, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.


Tagesordnung

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des gebilligten Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts der HeidelbergCement AG und des Konzerns sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018

Die vorstehend genannten Unterlagen enthalten auch den Vergütungsbericht, den erläuternden Bericht zu den Angaben nach § 289a Abs. 1, § 315a Abs. 1 des Handelsgesetzbuchs sowie den Corporate-Governance-Bericht zum Geschäftsjahr 2018. Sie sind mit Ausnahme des festgestellten Jahresabschlusses Bestandteil des Geschäftsberichts 2018. Diese Unterlagen nebst Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands können im Internet unter

www.heidelbergcement.com

auf der Seite Investor Relations/Hauptversammlung eingesehen werden. Ferner werden die Unterlagen in der Hauptversammlung zugänglich sein und erläutert werden. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen erfolgt zu Tagesordnungspunkt 1 keine Beschlussfassung, da der Aufsichtsrat den Jahres- und Konzernabschluss bereits gebilligt hat und der Jahresabschluss damit festgestellt ist.

2.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 der HeidelbergCement AG beträgt 427.361.310,12 Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor,

a)

aus dem Bilanzgewinn je gewinnbezugsberechtigter Aktie eine Dividende von 2,10 Euro auszuschütten. Bei Annahme dieses Ausschüttungsvorschlags entfällt auf die für das Geschäftsjahr 2018 dividendenberechtigten 198.416.477 Stückaktien eine Dividendensumme von 416.674.601,70 Euro; und

b)

den danach verbleibenden Bilanzgewinn von 10.686.708,42 Euro in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Dividende ist gemäß § 58 Abs. 4 Satz 2 AktG am dritten auf die Hauptversammlung folgenden Geschäftstag, also am 14. Mai 2019, fällig.

3.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 zu erteilen.

Es ist beabsichtigt, die Hauptversammlung im Wege der Einzelabstimmung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands entscheiden zu lassen.

4.

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 zu erteilen.

Es ist beabsichtigt, die Hauptversammlung im Wege der Einzelabstimmung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats entscheiden zu lassen.

5.

Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2019

Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung seines Prüfungsausschusses vor, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 sowie für die prüferische Durchsicht des verkürzten Abschlusses und des Zwischenlageberichts für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2019, sofern diese einer prüferischen Durchsicht unterzogen werden, zu bestellen.

Der Prüfungsausschuss hat erklärt, dass seine Empfehlung frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlmöglichkeiten beschränkende Klausel im Sinne von Art. 16 Abs. 6 der EU-Abschlussprüferverordnung auferlegt wurde (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über spezifische Anforderungen an die Abschlussprüfung bei Unternehmen von öffentlichem Interesse und zur Aufhebung des Beschlusses 2005/909/EG der Kommission).

6.

Wahl zum Aufsichtsrat

Die Amtszeit sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder endet mit Ablauf der Hauptversammlung am 9. Mai 2019, weshalb für alle Aufsichtsratsmitglieder der Aktionäre Neuwahlen erforderlich sind.

Der Aufsichtsrat setzt sich gemäß § 96 Abs. 1 AktG und § 101 Abs. 1 AktG sowie § 7 Abs. 1 Nr. 1 MitbestG in Verbindung mit § 8 Abs. 1 und 2 der Satzung der Gesellschaft aus sechs von der Hauptversammlung und sechs von den Arbeitnehmern zu wählenden Mitgliedern zusammen. Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.

Gemäß § 96 Abs. 2 Satz 1 AktG muss sich der Aufsichtsrat zu mindestens 30% aus Frauen und zu mindestens 30% aus Männern zusammensetzen. Die Seite der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat hat aufgrund eines mit Mehrheit gefassten Beschlusses gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden gemäß § 96 Abs. 2 Satz 3 AktG der Gesamterfüllung widersprochen. Der Aufsichtsrat ist daher sowohl auf der Seite der Anteilseigner als auch auf der Seite der Arbeitnehmer jeweils mit mindestens zwei Frauen und mindestens zwei Männern zu besetzen, um das Mindestanteilsgebot nach § 96 Abs. 2 Satz 1 AktG zu erfüllen. Es sind also mindestens zwei Frauen und mindestens zwei Männer als Vertreter der Anteilseigner zu wählen.

Dem Aufsichtsrat gehören derzeit insgesamt vier weibliche Mitglieder an, davon jeweils zwei auf Seiten der Anteilseignervertreter und der Arbeitnehmer. Das Mindestanteilsgebot ist daher derzeit erfüllt. Um das Mindestanteilsgebot auf Seiten der Anteilseignervertreter auch künftig zu erfüllen, sind mindestens zwei Frauen und mindestens zwei Männer als Vertreter der Anteilseigner zu wählen. Nach der Wahl der vom Aufsichtsrat vorgeschlagenen Kandidaten würden dem Aufsichtsrat auf der Seite der Anteilseigner zwei Frauen und vier Männer angehören, sodass das Mindestanteilsgebot weiterhin erfüllt wäre.

Die Wahlvorschläge des Aufsichtsrates stützen sich auf die Empfehlung seines Nominierungsausschusses und berücksichtigen die Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, die Bestandteil des vom Aufsichtsrat beschlossenen Kompetenzprofils für den Aufsichtsrat sind. Das Kompetenzprofil und die darin enthaltenen Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats wurden vom Aufsichtsrat am 11. September 2017 beschlossen und sind einschließlich des Standes der Umsetzung in der Erklärung zur Unternehmensführung zum Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Diese Erklärung zur Unternehmensführung ist im Geschäftsbericht 2018 enthalten, der im Internet unter

www.heidelbergcement.com

auf der Seite Investor Relations/Berichte und Präsentationen zugänglich ist und in der Hauptversammlung zugänglich sein wird.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die nachfolgend unter lit. a) bis f) aufgeführten Personen jeweils mit Wirkung ab Beendigung dieser Hauptversammlung als Vertreter der Aktionäre in den Aufsichtsrat zu wählen. Die Wahl erfolgt jeweils bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 beschließt.

Zur Wiederwahl werden vorgeschlagen:

a)

Fritz-Jürgen Heckmann, Stuttgart
Rechtsanwalt in der Anwaltssozietät Kees Hehl Heckmann (Stuttgart) und Aufsichtsrat

b)

Ludwig Merckle, Ulm
Geschäftsführer der Merckle Service GmbH (Ulm)

c)

Tobias Merckle, Leonberg
geschäftsführender Vorstand des Seehaus e.V. (Leonberg)

d)

Margret Suckale, Hamburg
Aufsichtsrätin bei der Deutsche Telekom AG (Bonn) und bei der DWS Group GmbH & Co. KGaA (Frankfurt am Main)

e)

Univ.-Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl, Karlsruhe
Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe und Inhaberin des Lehrstuhls für Innovations- und TechnologieManagement (iTM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Karlsruhe)

Zur Neuwahl wird vorgeschlagen:

f)

Luka Mucic, Walldorf
Finanzvorstand der SAP SE (Walldorf)

Herr Mucic soll auf Herrn Dr. Schneider folgen, der aufgrund des Erreichens der Altersgrenze für den Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung steht.

Im Falle seiner Wahl ist vorgesehen, Herrn Fritz-Jürgen Heckmann den Mitgliedern des Aufsichtsrats als Kandidat für den Aufsichtsratsvorsitz vorzuschlagen (Ziffer 5.4.3 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Herr Heckmann beabsichtigt, sein Aufsichtsratsmandat nach der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021 beschließt, niederzulegen. Herr Dr. Bernd Scheifele, dessen Bestellung als Vorsitzender des Vorstands der HeidelbergCement AG mit Ablauf des 31. Januar 2020 endet, soll dann der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021 beschließt, nach Ablauf der gesetzlichen zweijährigen Cooling-Off-Periode für die Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen werden, um den Vorsitz im Aufsichtsrat zu übernehmen.

Weitere Angaben über die zur Wahl vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten sind im Anschluss an die Tagesordnung abgedruckt.

Es ist beabsichtigt, die Hauptversammlung im Wege der Einzelabstimmung über die Neuwahlen der Aufsichtsratsmitglieder der Aktionäre entscheiden zu lassen.

7.

Beschlussfassung über die Billigung des mit Wirkung zum 1. Januar 2019 geänderten Systems zur Vergütung der Mitglieder des Vorstands ('Say on Pay')

§ 120 Abs. 4 AktG ermöglicht es, dass die Hauptversammlung über die Billigung des Systems zur Vergütung der Vorstandsmitglieder beschließt. Hiervon soll wiederum Gebrauch gemacht werden.

Die Hauptversammlung vom 7. Mai 2014 hat das bisher geltende Vorstandsvergütungssystem mit großer Mehrheit gebilligt. In seiner Sitzung vom 19. Februar 2019 hat der Aufsichtsrat eine Anpassung dieses Vergütungssystems beschlossen. Es soll der Hauptversammlung in diesem Jahr erneut zur Billigung vorgelegt werden.

An der bisher geltenden grundsätzlichen Systematik der Zusammensetzung der Vorstandsbezüge soll auch weiterhin festgehalten werden. Die ab dem 1. Januar 2019 geltenden Änderungen des Vorstandsvergütungssystems bestehen zusammengefasst aus vier Teilen:

-

Einführung einer Klausel zur Kürzung, Streichung und Rückforderung variabler Vergütung bei Verstößen gegen wesentliche Sorgfaltspflichten (Clawback-/Malus-Klausel)

-

Einschränkung der diskretionären Anpassung (Ermessensspielraum) des Jahres- und des Langfristbonus durch den Aufsichtsrat von bisher +/- 25% auf +/- 15%;

-

Erhöhung des Eigeninvestments (Share Ownership) der Mitglieder des Vorstands

-

Einführung einer beitragsorientierten Pensionszusage

Das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft ist ausführlich im Vergütungsbericht im Abschnitt 'Aktuelles Vorstandsvergütungssystem 2018' dargestellt; die ab dem 1. Januar 2019 geltenden, vom Aufsichtsrat am 19. Februar 2019 beschlossenen Änderungen sind im Vergütungsbericht im Abschnitt 'Weiterentwicklung des Vorstandsvergütungssystems ab 2019' dargestellt. Hierauf bezieht sich der unter diesem Tagesordnungspunkt vorgeschlagene Beschluss.

Der Vergütungsbericht ist Bestandteil des Kapitels Corporate Governance des Geschäftsberichts 2018, der Teil der Vorlagen zu Punkt 1 der Tagesordnung der diesjährigen Hauptversammlung ist und der im Internet unter

www.heidelbergcement.com

auf der Seite Investor Relations/Hauptversammlung eingesehen werden kann. Ferner wird der Geschäftsbericht 2018 in der Hauptversammlung zugänglich sein.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, das ab dem 1. Januar 2019 geltende System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder zu billigen.

8.

Anpassung der Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats in ihrer derzeitigen Höhe und Ausgestaltung wurde von der Hauptversammlung am 7. Mai 2015 mit Wirkung zum 1. Januar 2015 beschlossen und ist seitdem unverändert. Sie soll mit Wirkung zum 1. Januar 2019 leicht angepasst werden, um weiterhin ein markt- und verantwortungsgerechtes Niveau zu gewährleisten. Vorgesehen ist lediglich eine Erhöhung der festen Vergütung eines Mitglieds des Aufsichtsrats gemäß § 12 Abs. 1 S. 1 der Satzung von derzeit jährlich 70.000 Euro auf jährlich 80.000 Euro. Die Vergütung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats und seines Stellvertreters gemäß § 12 Abs. 1 S. 2 der Satzung würde sich entsprechend erhöhen. Die Vergütung für die Mitgliedschaft in einem Ausschuss gemäß § 12 Abs. 2 der Satzung sowie für die persönliche Teilnahme an einer Präsenzsitzung (Sitzungsgeld) gemäß § 12 Abs. 3 der Satzung soll unverändert bleiben.

§ 12 der Satzung lautet derzeit wie folgt:

'§ 12

(1) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält eine feste Vergütung. Diese Vergütung beträgt für jedes Mitglied jährlich 70.000 Euro. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Zweieinhalbfache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrags.

(2) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses erhalten zusätzlich eine feste Vergütung von jährlich 25.000 Euro und die Mitglieder des Personalausschusses von jährlich 20.000 Euro. Der Ausschussvorsitzende erhält jeweils das Doppelte dieser Beträge.

(3) Darüber hinaus erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für jede persönliche Teilnahme an einer Präsenzsitzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse ein Sitzungsgeld von 2.000 Euro. Für mehrere Sitzungen, die an einem Tag oder an aufeinander folgenden Tagen stattfinden, wird das Sitzungsgeld nur einmal gezahlt.

(4) Die Aufsichtsratsvergütung sowie das Sitzungsgeld werden nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbar.

(5) Die Regelungen der Absätze 1 bis 4 gelten erstmals für das Jahr 2015 und ersetzen die bislang geltenden Vergütungsregelungen.

(6) Die Gesellschaft kann im eigenen Interesse und auf eigene Kosten eine angemessene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für die Aufsichtsratsmitglieder unterhalten. Ein angemessener Selbstbehalt ist vorzusehen.

(7) Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten Ersatz ihrer Auslagen und einer ihnen für die Aufsichtsratstätigkeit zur Last fallenden Umsatzsteuer.'

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen, § 12 Abs. 1 und § 12 Abs. 5 der Satzung wie folgt neu zu fassen:

§ 12 Abs. 1: '(1) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält eine feste Vergütung. Diese Vergütung beträgt für jedes Mitglied jährlich 80.000 Euro. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Zweieinhalbfache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrags.'

§ 12 Abs. 5: '(5) Die Regelungen der Absätze 1 bis 4 gelten erstmals für das Jahr 2019 und ersetzen die bislang geltenden Vergütungsregelungen.'

Im Übrigen bleibt § 12 der Satzung unverändert.

Weitere Angaben und Hinweise

Angaben über die unter Tagesordnungspunkt 6 zur Wahl vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten


Fritz-Jürgen Heckmann, Stuttgart,
Rechtsanwalt in der Anwaltssozietät Kees Hehl Heckmann (Stuttgart) und Aufsichtsrat
Mitglied des Aufsichtsrats der HeidelbergCement AG seit dem 8. Mai 2003; Vorsitzender seit dem 1. Februar 2005


Persönliche Daten

-

Geburtsjahr: 1956

-

Nationalität: Deutsch


Beruflicher Werdegang

seit 1985 Partner in der Sozietät Kees Hehl Heckmann
seit 1983 Wirtschaftsanwalt in der Sozietät Kees Hehl Heckmann


Ausbildung

-

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Konstanz

-

Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen


Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bei inländischen Gesellschaften

-

Paul Hartmann AG, Heidenheim (Vorsitzender)

-

Wieland-Werke AG, Ulm (Vorsitzender)


Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen

-

HERMA Holding GmbH + Co. KG, Filderstadt (Vorsitzender)

-

Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, Ulm

-

Süddeutscher Verlag GmbH, München (Vorsitzender)

-

Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, Stuttgart (Vorsitzender)

Zwischen Herrn Heckmann und den Gesellschaften des HeidelbergCement Konzerns, den Organen der HeidelbergCement AG sowie Herrn Ludwig Merckle als wesentlich an der HeidelbergCement AG beteiligtem Aktionär bestehen keine persönlichen oder geschäftlichen Beziehungen (Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Nach Einschätzung des Aufsichtsrats ist Herr Heckmann ein unabhängiges Aufsichtsratsmitglied im Sinne von Ziffer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat hat sich vergewissert, dass Herr Heckmann trotz der weiteren von ihm wahrgenommenen Mandate den bei einer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG zu erwartenden Zeitaufwand aufbringen kann. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, dass Herr Heckmann in den letzten Jahren an 100% der Sitzungen des Plenums und der Ausschüsse des Aufsichtsrats der HeidelbergCement AG teilgenommen hat. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass die Aktie der Paul Hartmann AG lediglich im Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt wird. Bei der Wieland-Werke AG, der HERMA Holding GmbH + Co. KG, der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG, der Süddeutscher Verlag GmbH und der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH handelt es sich um nicht börsennotierte Gesellschaften. Ferner handelt es sich bei der Süddeutscher Verlag GmbH um eine Tochtergesellschaft und bei der Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG um eine Beteiligungsgesellschaft der Südwestdeutsche Medien Holding GmbH.


Ludwig Merckle, Ulm
Geschäftsführer der Merckle Service GmbH (Ulm)
Mitglied des Aufsichtsrats der HeidelbergCement AG seit dem 2. Juni 1999


Persönliche Daten

-

Geburtsjahr: 1965

-

Nationalität: Deutsch


Beruflicher Werdegang

seit 2009 Geschäftsführer der Merckle Service GmbH
2005 - 2009 Geschäftsführer der VEM Vermögensverwaltung GmbH
1997 - 2005 Geschäftsführer der Merckle GmbH, Muttergesellschaft der ratiopharm GmbH
1995 - 1997 Assistent der Geschäftsführung der Merckle GmbH
1993 - 1994 Roland Berger Strategieberatung


Ausbildung

-

Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Universität Mannheim


Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bei inländischen Gesellschaften

-

Kässbohrer Geländefahrzeug AG, Laupheim (Vorsitzender)

-

PHOENIX Pharma SE, Mannheim (stellvertretender Vorsitzender)


Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen

-

PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim

Herr Merckle erfüllt die Anforderungen des § 100 Abs. 5 AktG an Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung.

Herr Ludwig Merckle ist wesentlich im Sinne der Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex an der HeidelbergCement AG beteiligt. Herr Ludwig Merckle ist der Bruder von Herrn Tobias Merckle. Darüber hinaus bestehen zwischen Herrn Ludwig Merckle und den Gesellschaften des HeidelbergCement Konzerns und den Organen der HeidelbergCement AG keine persönlichen oder geschäftlichen Beziehungen (Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Nach Einschätzung des Aufsichtsrats ist Herr Ludwig Merckle ein unabhängiges Aufsichtsratsmitglied im Sinne von Ziffer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat hat sich vergewissert, dass Herr Ludwig Merckle den bei einer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG zu erwartenden Zeitaufwand aufbringen kann. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, dass Herr Ludwig Merckle in den letzten Jahren an 100% der Sitzungen des Plenums und der Ausschüsse des Aufsichtsrats der HeidelbergCement AG teilgenommen hat. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass es sich bei den oben genannten Gesellschaften Merckle Service GmbH, Kässbohrer Geländefahrzeug AG, PHOENIX Pharma SE und PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG um von Herrn Ludwig Merckle beherrschte und nicht börsennotierte Gesellschaften handelt.


Tobias Merckle, Leonberg
geschäftsführender Vorstand des Seehaus e.V. (Leonberg)
Mitglied des Aufsichtsrats der HeidelbergCement AG seit dem 23. Mai 2006


Persönliche Daten

-

Geburtsjahr: 1970

-

Nationalität: Deutsch


Beruflicher Werdegang

seit 2001 Geschäftsführender Vorstand des Seehaus e.V. und Einrichtungsleiter von Seehaus, Leonberg
*

Social Entrepreneur

*

Aufbau von ersten Jugendgefängnissen in freier Trägerschaft in Deutschland inklusive Berufsschulen (Bau, Holz, Metall) und Handwerksbetrieben (Bau, Holz, Metall, Garten- und Landschaftsbau)

*

2003: Zuschlag durch das Justizministerium Baden-Württemberg: Beauftragung, Jugendstrafvollzug in freien Formen durchzuführen

*

seit 2011: Durchführung eines Jugendstrafvollzugs in freien Formen in Sachsen aufgrund einer Ausschreibung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz

1998 - 2001 Special Assistant to the President, Prison Fellowship International, USA
*

Nichtregierungsorganisation mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und Mitgliedsorganisationen in über 125 Ländern

*

Besuch von Justizministerien und Gefängnissen in über 30 Ländern; längere Aufenthalte in Ecuador und Kolumbien

1998 Assistent des europäischen Regionaldirektors von Prison Fellowship International, Schweiz


Leitungsverantwortung in Vermögensverwaltungsgesellschaften

2007 - 2012 Vorstand der Franz Hensmann AG
2004 - 2009 Geschäftsführer der MeTo Beteiligungen GmbH
2003 - 2007 Vorstand der PH Pharma-Holding AG


Aufsichtsrats- und Beiratstätigkeiten

seit 2017 Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung
seit 2014 Mitglied des Hochschulbeirats der CVJM Hochschule
seit 2013 Vorsitzender des Stiftungsrats der Hoffnungsträger Stiftung
seit 2010 Mitglied der Bundesversammlung des Blauen Kreuz Deutschland e.V.
2009 Mitglied des Aufsichtsrats der Phoenix Pharmahandel AG & Co KG
2008 - 2009 Mitglied des Beirats der ratiopharm Gruppe


Sonstige Tätigkeiten

seit 2016 Kuratoriumsmitglied HoffnungsHaus, Apis Stuttgart
2008 - 2015 Mitglied im European Regional Leadership Team, Prison Fellowship International
2008 - 2014 Mitglied des Kuratoriums, mbs Studienprogramm, Studiengang Gesellschaftstransformation
seit 2003 Berater von Prison Fellowship Kolumbien, u.a. in Bezug auf Aktivitäten zur Förderung des Friedensprozesses des Landes


Ausbildung

-

Sozialpädagogik, Universität Lüneburg (Abschluss: Diplom-Sozialpädagoge)

-

Social Work, Columbia Universität New York (Studienaufenthalt)


Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bei inländischen Gesellschaften
Keine


Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
Keine

Herr Tobias Merckle ist der Bruder von Herrn Ludwig Merckle, der wesentlich im Sinne der Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex an der HeidelbergCement AG beteiligt ist. Darüber hinaus bestehen zwischen Herrn Tobias Merckle und den Gesellschaften des HeidelbergCement Konzerns, den Organen der HeidelbergCement AG sowie Herrn Ludwig Merckle als wesentlich an der HeidelbergCement AG beteiligtem Aktionär keine persönlichen oder geschäftlichen Beziehungen (Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Nach Einschätzung des Aufsichtsrats ist Herr Tobias Merckle ein unabhängiges Aufsichtsratsmitglied im Sinne von Ziffer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat hat sich vergewissert, dass Herr Tobias Merckle den bei einer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG zu erwartenden Zeitaufwand aufbringen kann.


Luka Mucic, Walldorf
Finanzvorstand der SAP SE (Walldorf)


Persönliche Daten

-

Geburtsjahr: 1971

-

Nationalität: Deutsch


Beruflicher Werdegang

Seit 2014 Finanzvorstand der SAP SE
2013 - 2014 Head of Global Finance der SAP AG, mit Verantwortung für die Bereiche Global Finance Infrastructure, Enterprise Analytics & Innovative Solutions, Global Governance, Risk & Compliance, Global Tax, Global Treasury, Global Field Finance und Cloud Finance
2012 - 2013 Chief Financial Officer des Unternehmensbereichs Global Customer Operations und Head of Global Field Finance der SAP AG. In dieser Rolle verantwortete er alle Controlling- sowie Finanz- und kaufmännischen Aufgaben innerhalb der weltweiten SAP-Vertriebsorganisation
2008 - 2012 Chief Financial Officer der SAP AG für die Region DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz) und der SAP Deutschland AG & Co. KG.
2000 - 2008 Verschiedene Führungspositionen innerhalb des Vorstandsbereichs Global Finance and Administration der SAP AG, einschließlich Verantwortung für Fusions- und Übernahmeaktivitäten, die Leitung des Bereichs Global Risk Management und die Rechtsabteilung der SAP Markets Europe GmbH.
1996 - 2000 Rechtsabteilung der SAP AG


Ausbildung

-

Gemeinschaftlicher Executive MBA-Abschluss der Mannheim Business School und der ESSEC Paris

-

Masterabschluss in Rechtswissenschaften der Universität Heidelberg

-

Studium der Rechtswissenschaften und zweites juristisches Staatsexamen


Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bei inländischen Gesellschaften
Keine


Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
Keine

Herr Mucic erfüllt die Anforderungen des § 100 Abs. 5 AktG an Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung.

Zwischen Herrn Mucic und den Gesellschaften des HeidelbergCement Konzerns, den Organen der HeidelbergCement AG sowie Herrn Ludwig Merckle als wesentlich an der HeidelbergCement AG beteiligtem Aktionär bestehen keine persönlichen oder geschäftlichen Beziehungen (Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Nach Einschätzung des Aufsichtsrats ist Herr Mucic ein unabhängiges Aufsichtsratsmitglied im Sinne von Ziffer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat hat sich vergewissert, dass Herr Mucic den bei einer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG zu erwartenden Zeitaufwand aufbringen kann.


Margret Suckale, Hamburg
Aufsichtsrätin bei der Deutsche Telekom AG (Bonn) und bei der DWS Group GmbH & Co. KGaA (Frankfurt am Main)
Mitglied des Aufsichtsrats der HeidelbergCement AG seit dem 25. August 2017


Persönliche Daten

-

Geburtsjahr: 1956

-

Nationalität: Deutsch


Beruflicher Werdegang

2011-05/2017 Mitglied des Vorstands der BASF SE, verantwortlich für Engineering & Maintenance, Environmental Protection, Health & Safety, European Site & Verbund Management sowie Human Resources, ferner Arbeitsdirektorin der BASF SE und Standortleiterin für das Werk Ludwigshafen
2009 Senior Vice President, Global HR - Executive Management & Development, BASF SE, Ludwigshafen
2008 Vorstand Personal und Dienstleistungen, Deutsche Bahn Mobility & Logistics AG, Berlin
2005 Vorstand Personal und Dienstleistungen, Deutsche Bahn AG, Berlin
2004 Bereichsleiterin Zentrale Stäbe, Deutsche Bahn AG, Berlin
1997 Bereichsleiterin Zentralbereich Recht, Deutsche Bahn AG, Berlin
1996 Joint Venture Mobil/BP, Integration Team, Mobil Europe Ltd., London/Vereinigtes Königreich
1991 Verschiedene Positionen in Human Resources für Tochtergesellschaften der Mobil Corporation in Europa, zum Beispiel in London/Vereinigtes Königreich, Kopenhagen/Dänemark, Wien/Österreich und Hamburg/Deutschland
1985 Justitiarin für Marketing, Vertrieb, Vertrags-, Wettbewerbs- und Kartellrecht, Arbeitsrecht, Supply and Distribution, Mobil Oil AG, Hamburg


Ausbildung

1985 Studium der Rechtswissenschaften und zweites juristisches Staatsexamen, Hamburg
2001 Executive Master of Business Administration der WHU, Vallendar, und der Kellogg School of Management, Illinois/USA
2002 Executive Master of European and International Law, Universität St. Gallen/Schweiz


Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bei inländischen Gesellschaften

-

Deutsche Telekom AG, Bonn

-

DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main


Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
Keine

Zwischen Frau Suckale und den Gesellschaften des HeidelbergCement Konzerns, den Organen der HeidelbergCement AG sowie Herrn Ludwig Merckle als wesentlich an der HeidelbergCement AG beteiligtem Aktionär bestehen keine persönlichen oder geschäftlichen Beziehungen (Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Nach Einschätzung des Aufsichtsrats ist Frau Suckale ein unabhängiges Aufsichtsratsmitglied im Sinne von Ziffer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat hat sich vergewissert, dass Frau Suckale den bei einer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG zu erwartenden Zeitaufwand aufbringen kann.


Univ.-Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl, Karlsruhe
Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe und Inhaberin des Lehrstuhls für Innovations- und TechnologieManagement (iTM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Karlsruhe)
Mitglied des Aufsichtsrats der HeidelbergCement AG seit dem 3. Juli 2012


Persönliche Daten

-

Geburtsjahr: 1966

-

Nationalität: Deutsch


Beruflicher Werdegang

seit 2013 Inhaberin des Lehrstuhls für Innovations- und TechnologieManagement (iTM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
seit 2007 Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI
2004 - 2012 Inhaberin des Lehrstuhls für Innovations- und TechnologieManagement an der Universität Kassel
2000 - 2003 Wissenschaftliche Assistentin/Habilitandin und Forschungsbereichsleiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik an der Technischen Universität München
1997 - 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Forschungsbereichsleiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik an der Technischen Universität München
1997 - 2003 Senior Consultant und Bereichsleiterin bei TCW Transfer-Centrum für Produktions-Logistik und Technologiemanagement GmbH & Co
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